Ein Stück mehr Normalität

Ob – und falls ja, wann – das Leben wieder so ist, wie vor der Corona-Pandemie, können wir nicht sagen. Aber seit dem 03.06. haben wir uns ein Stück mehr Normalität zurückerobert. Unsere betreuten Jugendtreffs dürfen wieder geöffnet werden. Die Einrichtungen in Behringen, Creuzburg, Gerstungen, Mihla und Treffurt stehen an drei bis fünf Tagen wieder zur Verfügung. Ein paar Besonderheiten gibt es dabei aber noch:

  • Das allgemeine Abstandsgebot gilt auch bei uns. Das heißt, alle Besucher_innen und Mitarbeiter_innen sollen mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt sein. Wo das nicht geht, sollen „Mund-Nase-Bedeckungen“ getragen werden.
  • Wir müssen Anwesenheitslisten führen. – Damit das Gesundheitsamt bei einer Infektion nachverfolgen kann, zu wem die kranke Person kontakt hatte, sind wir verpflichtet, Namen, Anschrift und Telefonnummer und die Anwesenheitszeiten von jedem Menschen zu erfassen, der unser Gelände betritt. Nach vier Wochen müssen (und dürfen) wir diese Listen vernichten. Innerhalb dieser Zeit müssen wir die Listen auf Verlangen dem Gesundheitsamt übergeben.
  • Gemeinsam Kochen geht wegen des besonderen Infektionsrisikos nicht (z.B. versehentliches Niesen auf die Speisen). Eventuell ist es zumindest bald wieder möglich, sich Mitgebrachtes selbst aufzuwärmen oder zuzubereiten.
  • Auch Gesellschaftsspiele, bei denen z.B. Karten herumgereicht werden, müssen wir erst mal noch lassen, da über den Kontakt Viren übertragen werden können.
  • Immerhin: Billard, Tischtennis und Playstation-Spiele sind möglich. Die Stöcke, Schläger und Controller müssen nur gründlich desinfiziert werden, ehe sie weitergegeben werden.

Kurzum: Wir nähern uns der „alten Normalität“ wieder etwas an. Wenn wir uns alle weiter an die Abstandsgebote halten, können wir eine „zweite Welle“ – und damit einen weiteren Lockdown – verhindern. Damit die „neue Normalität“ ab Herbst der „alten“ möglichst nahe kommt.


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